| Die innere Not des Sachsenvolkes |
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Die innere Not des Sachsenvolkes, das zwischen Festhalten an der althergebrachten germanischen Götterverehrung und dem Christentum schwankte, hat in unübertrefflicher Weise Friedrich-Wilhelm Weber in seinem Versepos „Dreizehnlinden“, dessen Handlung im benachbarten Nethegau abläuft, dargestellt und verarbeitet. Einige Strophen aus dem Kapitel „Auf der Dingstätte“ seien hier zitiert. Sie geben sehr eindringliche Kunde von der Situation der Sachsen, die vom überlieferten Glauben an die Götter nicht auf Anhieb lassen können und verdeutlichen andererseits die Verzweiflung, die mit ihrer fatalen Situation nach der Unterwerfung einhergeht: Elmar sprach: „Des Götzendienstes Wo ich mich in Demut beuge, Euern Priestern, euern Mönchen Nein, ihr braucht sie nicht zu dulden, Wisst ihr Bessres? Dünkt euch besser, Hubert Plogmeier in: Eissen - Bild unserer Heimat, Seite 93
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