| Innere Mission statt Schwertmission |
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Die „Schwertmission“ widerspricht dem Geist und der Idee des Christentums. In Karls Umgebung gab es einige Gelehrte und Theologen, die es sich auf Grund ihrer herausragenden Stellung am Hofe des Königs und Kaisers leisten konnten, Karl auf seine sehr zweifelhaften Methoden der Christianisierung hinzuweisen, wie der Angelsachse Alkuin. Hohes Lob gebührt dem Sohn und Nachfolger Karls, Ludwig dem Frommen (814-840). Sein Name war sein Programm. Er sorgte für eine innere Mission, soll heißen: er tat alles, um die Seelen der Sachsen zu erreichen, ihnen das Wesen des Christentums nahe zu bringen – ohne Gewalt. Die Kraft des Wortes, des neutestamentlichen Wortes, kam nun zum Tagen. Klostergründungen und die seelsorgerische Tätigkeit der Mönche wirkten sich positiv aus, wie etwa das segensreiche Wirken des 822 gegründeten Klosters Corvey an der Weser, dessen erster Gründungsversuch 816 im Solling (Kloster Hethis) auf Grund klimatischer Bedingungen und ungünstiger Bodenverhältnisse scheitern musste. Hubert Plogmeier: Eissen - Bild unserer Heimat, Seite 92 und 93
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