| Die frühe Zeit der Sachsenmission |
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Über die Christianisierung der Sachsen wird noch im Zusammenhang mit den Sachsenkriegen berichtet. An dieser Stelle soll über die frühe Zeit der Missionierungsversuche kurz berichtet werden. Bei den germanischen Stämmen fasste in einem zum ersten mal erheblichen Umfang das Christentum Fuß, als der mächtige Stamm der Franken sich Christus zuwandte. Dieses geschah zur Zeit des Frankenkönigs Chlodwig (482 – 511). Er trat mit seinem Volk 496 zum Christentum über. Das herausragende Ereignis ist die Fällung der Donareiche bei Geismar in Hessen. Dieser Baum war der obersten Gottheit der Germanen geweiht. Die herbeigeeilten Germanen warteten gespannt auf die Reaktion ihre Gottes, doch es geschah nichts. Nach diesem Ereignis ließen sich viele taufen. Bonifatius, der ursprünglich Winfried hieß, gründete zahlreiche Bistümer. Als Benediktinermönch, der er war, schuf er das Kloster Fulda, wo er auch bestattet wurde, nachdem er 754 mit 52 Gefährten im Land der Friesen anlässlich einer Missionsreise ermordet wurde. Bonifatius erhielt den Ehrentitel „Apostel Germaniens“. Ab 776 missionierte der Abt von Fulda, Sturmius, im Sachsenland. Er mühte sich vor allem um die Bekehrung der Sachsen im Diemelraum (Marsberg) und im Paderborner Land. Festzuhalten bleibt noch, dass etwa ab 777 (Reichsversammlung mit Frankenkönig Karl an den Quellen der Pader) Paderborn zum Zentrum der Sachsenmission wurde. in einer Lebensbeschreibung König bzw. Kaiser Karls (ab 800) heißt es: Der erhabene Fürst Karl habe „die waldbewohnenden Scharen zum Himmelreiche gezogen und alsbald die wütigen Wölfe in fromme Lämmer verwandelt.“ (Einhard in „Vita Caroli Magni“) Hubert Plogmeier: Eissen - Bild unserer Heimat, Seite 63 und 64
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