Gottheiten der Sachsen PDF Drucken E-Mail

Was wäre de Religion der Sachsen bzw. der germanischen Stämme ohne die zugehörigen Gottheiten! Wodan oder Odin war der mächtigste der Götter. Er ist der „unheimliche wilde Jäger der Lüfte“, der mit kläffender Meute (Wind, Sturm) am Himmelsgewölbe dahin jagt. Er ist auch der Gott des Atems und damit der Seelen, der Toten ebenfalls und des Jenseits. Das Jenseits aber wird als Walhalla bezeichnet. Bei den Nordgermanen ist die Benennung dieses obersten Gottes Odin und bei den Südgermanen ist der Name Wodan gebräuchlich.

Der nächste wichtige Gott ist Donar, der im nordischen Bereich Thor genannt wird. Er ist der Gott, der den Hammer schwingt und die Blitze schleudert. Dieses tut Donar, während er mit seinen Wagen, die mir feurigen Rossen bespannt sind, über die Wolken hinweg jagt und so den Donner erzeugt. Bei einigen germanischen Stämmen nimmt diese Tätigkeit der eben genannte Thor wahr.
Ziu (Tin) ist der Gott des Krieges. Er beschützt zugleich das Thing, die Gerichtsversammlung der Germanen.
Baldur ist der lichte Frühlingsgott, dessen Sterben und Auferstehen (der jährlich wiederkehrende, also auferstehende Frühling) im Mythos der Germanen verklärt wird.
Freya oder auch Frija ist eine Göttin. Sie ist die Gattin Wodans und Göttin der Fruchtbarkeit. Bei einigen germanischen Stämmen hat sie noch einen Bruder, der Freyr genannt wird.
Neben diesen Gottheiten gab es noch zahlreiche örtliche Götter und Göttinnen, die aber nicht so bedeutsam waren.
In der Bezeichnung unserer Wochentagsnamen sind die meisten der genannten Götter noch vorhanden.
Wodan: Im Englischen ist sein Name noch erkennbar. Dort heißt der Mittwoch Wednesday (Wodanstag).
Donar: Der Donnerstag ist ihm gewidmet.
Ziu/Tin: Ihn finden wir m Dienstag wieder.

Quelle: Hubert Plogmeier, Eissen - Bild unserer Heimat, Seite 63 

 
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