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Eissen im Sächsischen Hessengau |
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Eissen gehörte zum Sächsischen Hessengau, der etwa die Warburger Börde umfasste. Gelegentlich wird er auch Diemelgau genannt. Südlich davon lag der Hessengau, auch Fränkischer Hessengau genannt. Offenbar haben sich die Sachsen im Laufe der sächsischen Landnahme einen Teil des ursprünglich einheitlichen fränkischen Hessengaues angeeignet. Der sächsische Hessengau oder Diemelgau war eindeutig sächsisch dominiert und ausgerichtet.Die nördliche Grenze des sächsischen Hessengaues verlief, von Eissen aus betrachtet, knapp jenseits der Orte Scherfede, Borlinghausen, Löwen, Peckelsheim, Willegassen, führte südlich vorbei an Natingen, folgte dann der Bever ab Borgholz und erreichte nördlich von Helmarshausen die Weser.Wichtig für die Geschichte unseres Dorfes ist noch der Ittergau, wie an anderer Stelle deutlich wird.. Der Ittergau ist nach dem Nebenfluss der Diemel, der Itter benannt und erstreckte sich von der Eresburg (Obermarsberg) bis etwa nach Korbach, umfasst also den größeren Teil des Waldecker Landes. Nördlich von uns finden wir den bekannten Nethegau, von Friedrich-Wilhelm Weber in „Dreizehnlinden“ besungen. Er begann südlich von Natzungen. Hubert Plogmeier: Eissen - Bild unserer Heimat, Seite 62
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