Teilstämme der Sachsen PDF Drucken E-Mail

Um 775 n. Chr. erfahren wir etwas über einer Unterteilung des Sachsenvolkes in Stammesgliederungen. Teilstämme waren die Westfalen, Ostfalen, Engern und Nordalbinger (in Albinger steckt das Wort Elbe; es geht hier also um den Teilstamm, der nördlich der Elbe seine Wohnsitze hatte). Die Ostfalen lebten östlich der Weser.Wir selbst gehörten zum Land der Engern. Der Name Engern verliert sich aber im Laufe des Mittelalters und die Bezeichnung Westfalen setzt sich auch für das Gebiet der Engern durch. Hier und da finden wir diesen Namen noch in Ortsbezeichnungen wie Enger bei Herford (hie befindet sich die Grablege Widukinds) oder Ennigerloh bei Beckum.Aufgeteilt waren die Gebiete des Sachsenstammes bzw. der Teilstämme in kleinere, überschaubarere Einheiten, in Gaue. Gaue waren in sich geschlossene Landschaften. Gaugrenzen ergaben sich häufig organisch aus natürlichen Gegebenheiten: Täler, Flüsse, Bäche, Gebirgszüge, etc..

Hubert Plogmeier: Eissen - Bild unserer Heimat, Seite 61 und 62

 
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