| Engern, Westfalen, Ostfalen, Nordalbinger: Vom Volk der Sachsen und seinen Teilstämmen |
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Im germanischen Siedlungsraum sind die Sachsen das Volk, dem unsere Vorfahren entstammen. Man spricht sowohl vom Volk der Sachsen als auch vom Sachsenstamm. Wenn wir in die Geschichte der Germanen hineinsehen, so handelt es sich bei einem Stamm um eine größere Gruppe von Menschen. Diese weisen Gemeinsamkeiten im Hinblick auf Sprache, Kultur und wirtschaftliche Gegebenheiten auf. Sie unterscheiden sich dadurch von anderen Gruppen – unter Umständen auch nur geringfügig – und leben in einem abgegrenzten Siedlungsgebiet zusammen. Die kleinere Einheit innerhalb eines Stammes oder Teilstammes ist die Sippe. Die Sippe ist ein Verbund einer Vielzahl von Familien – Menschen also, die sich auf eine gemeinsame Abstammung, auf verwandtschaftliche Beziehungen berufen können. Sie siedeln zumeist in einem Dorf, in Streusiedlungen, Kleindörfern etc., die in einem Bereich, einer Region liegen. Bei den Sachsen gab es in früher Zeit keine Städte oder stadtähnlichen Gebilde. Das Wohnen und Leben in großen Einheiten war ihnen fremd und zuwider. Hubert Plogmeier: Eissen - Bild unserer Heimat, Seite 60
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